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Juditha
Juditha Das Stück Mitwirkende Reservation Bilder Anfahrt

Über das Stück

Der Abend beginnt als seichtes Pop-Klassik-Konzert, durch das ein Witze reissender Moderator führt. Die fröhliche Oberflächlichkeit dieser «heilen Welt» zerbricht, als Holofernes und seine Schergen das Theater einnehmen. Die Zuschauer werden dabei nie real bedroht, sollen sich aber vorstellen, wie es wäre, wenn sie nun gemeinsam festgehalten würden.

Die Sängerin aus dem vorherigen Konzertprogramm wird nun zu Abra aus Vivaldis Oratorium. Sie kann nichts gegen Holofernes ausrichten, hofft aber, dass sich irgendjemand ihm entgegenstellen wird. Dies geschieht, aus dem Publikum erhebt sich Juditha.

Nun nähern sich der Tyrann und Juditha an, umkreisen sich, Holofernes ist fasziniert von der schönen und mutigen Frau, Juditha ist hin- und hergerissen, sie versucht ihre Abscheu vor dem grausamen Eroberer zu verbergen, kann sich aber auch einer Anziehung nicht verwehren. Es wird klar, dass Holofernes nicht allein durch Judithas Auftreten zum Frieden bereit ist, er begehrt sie und schliesst mit ihr einen Handel: Sie soll sich ihm hingeben, dann werde er die Zerstörung Bethulias (des Theaters) nochmals überdenken. Juditha kann nicht mehr zurück, sie gibt ihren Widerstand auf.

Nun betritt Abra die Bühne. Sie fürchtet um ihre Herrin und Freundin Juditha, glaubt sie schon tot. Doch Juditha lebt, sie erhebt sich, während Holofernes noch schläft. Völlig aufgelöst möchte sie am liebsten nur noch weg von diesem schrecklichen Ort. Doch Abra hält sie zurück, sie blickt auf den schlafenden Eroberer und erkennt, dass sich diese Situation wohl kaum wiederholen wird. Würde Holofernes sein - sehr vages - Versprechen auf Frieden halten? Durch seinen Tod könnte Juditha Bethulia retten...

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